Das CARO-Magazin berichtet in einem Exclusivbeitrag über Demitz-Thumitz

Drei Jahre Projektmanagement „Granitdorf“ – Ein Resümee

Rund 60 Teilnehmer hatten sich zur gemeinsamen Tagung von Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Gemeinde Demitz-Thumitz und dem Projektmanagement am 19. September 2012 angemeldet. Unter dem Thema „Chancen und Grenzen von Projektmanagements für touristische Dorfentwicklung“ stand in einem ersten Block die dreijährige Entwicklung von Demitz-Thumitz zum Granitdorf im Mittelpunkt. In weiteren Redebeiträgen loteten Erfahrungsberichte aus Sachsen und Österreich Möglichkeiten, Ergebnisse und eben auch Grenzen von Managementleistungen im ländlichen Raum aus.

Frau Domsch stellte in einem gedrängten Erfahrungsbericht die Ergebnisse ihrer Arbeit im Granitdorf vor. Der Bogen ist weit gespannt und reicht von Themenwegen über Leit- und Bildungsveranstaltungen, Platzgestaltungen, Design mit Stein bis zu kleiner und großer Öffentlichkeitsarbeit wie Messeteilnahmen, Druckerzeugnisse und Steinmetzbräu. Auf einem anschließenden Rundgang auf der Granitroute, begleitet von Frau Winkler und Herrn Nadolny, konnten sich die Teilnehmer vom Geschaffenen selbst überzeugen.

Als Fazit lässt sich – auch aus dem übereinstimmenden Meinungsbild der Gäste – ziehen:

 

Es ist viel geworden im Granitdorf Demitz-Thumitz.

 

Manches ist nicht vordergründig sichtbar, trägt aber wie in einem Mosaikbild zu einem stimmigen Gesamtbild bei. So resümiert Herr Thieme, LfULG: „Wir sind ja durchaus etwas auf dem Laufenden gewesen, aber der sichtbar große Fortschritt der Granitdorfentwicklung hat uns wirklich überrascht und gefreut.“

Dieser Eindruck ist das Verdienst Vieler: Ehren- wie Hauptamtliche haben jeder an seinen Platz und seiner Stelle seinen Stein zum Gesamtbild gefügt. Allerdings: Das mit der ILE-Förderung verbundene Leistungspensum brachte Menschen und Finanzen in den letzten drei Jahren oft an ihre Grenzen. Und: Drei Jahre reichen nicht aus, um alle Prozesse und Vorhaben zu verstetigen und zum Beispiel in eine eigene Stelle zu überführen. Noch reicht der (Tages-)Tourismus nicht aus, um davon zu leben. Von daher wäre eine unterstützende Begleitung der Granitdorfentwicklung wünschenswert. Diesen Eindruck unterstrichen auch die anderen Redebeiträge. Die Forderung für eine fortgeführte Mentorenrolle wurde somit den Vertretern von LfULG, Förderbehörden und Landestourismus mit auf den Weg gegeben.

 

Wie geht es weiter?

 

Der Staffelstab ist an Gemeinde und Granitdorf e.V. übergegeben. Mit dem gemeinsamen, grenzüberschreitenden Projekt „Wege zu Glas und Granit“, in dessen Ergebnis das Erlebnismuseum „Alte Steinsäge“ entsteht, wird an der Granitdorfentwicklung weitergearbeitet. Eine Machbarkeitsstudie „Steinerlebniswelt“ soll Klarheit für zukünftige Investitionen geben.

 

… der Stein rollt weiter.

 

Wir dürfen gespannt bleiben!

 

 

Hilke Domsch                                                                       

Projektmanagerin                                                                    

Dorfentwicklung Demitz-Thumitz. Das Granitdorf

Weiterlesen …

Abschlussveranstaltung „Projektmanagement – Das Granitdorf“ am 19.09.2012

Drei Jahre intensiver Arbeit liegen hinter uns. Das Granitdorf Demitz-Thumitz nimmt Gestalt an – nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch durch geschaffene ehrenamtliche Strukturen, klarere Konturen.

 

Wir möchten Sie einladen

  • an unseren großen und kleinen Schritten im Rückblick teilzuhaben,
  • sich einzulassen, auf eine „Spur der Steine“, die bei weitem noch nicht zu Ende ist.

 

Wir möchten Sie einladen, mit uns ein Fazit zu ziehen

  • inwiefern Projektmanagement Förderer und Forderer ist,
  • wie ein Gleichgewicht zwischen „Planerfüllung eines Dienstleisters“ einerseits und den Ressourcen – menschliche wie materielle – andererseits erreicht werden kann

 

Wir möchten Sie einladen, mit uns zu diskutieren

  • wie Sachsens Erlebnisdörfer langfristig ein Erlebnis bleiben,
  • was es dazu vor Ort sowie in der touristischen und politischen Landschaft braucht.

 

Wir freuen uns, dass unser Rück- und Ausblick „Projektmanagement – Das Granitdorf“ im Rahmen der vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie begleiteten Landtourismus-Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“ in Demitz-Thumitz stattfinden kann. Wir verstehen das LfULG als geistigen Vater unserer Entwicklung zum Granitdorf – insofern ist es folgerichtig, dass unsere Abschlussveranstaltung in diesen großen Rahmen eingebettet ist.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen – Sehen – Erleben im Granitdorf Demitz-Thumitz!

 

Die kostenfreie Veranstaltung findet im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Demitz-Thumitz am 19.09.2012,ab 09:30 Uhr statt. Sie können sich gern telefonisch (03594-77590) oder per Email gemeindeamt@demitz-thumitz.de anmelden. Weitere Informationen mit dem ausführulichen Programm entnehmen Sie bitte der Anlage (pdf-Dokument).

 

 

Gisela Pallas                                                                          gez. Hilke Domsch

Bürgermeisterin Demitz-Thumitz                                                Projektmanagerin

                                                                                               Dorfentwicklung Demitz-Thumitz. Das   Granitdorf

Die Broschüre „Demitz-Thumitz. Das Granitdorf“ liegt druckfertig vor

Jörg Nadolny, Granitdorf e.V., hat die letzten Wochen und Monate intensiv an einem geschichtlichen Abriss mit Lebensbildern verdienter Persönlichkeiten im Sinne des Granitabbaus und seiner Verwendung gearbeitet. Mit Unterstützung von Lysann Mickan und Dieter Jüppner entstand so eine repräsentative Zusammenschau in Wort und Bild, was Demitz-Thumitz zum Granitdorf macht. Das Ergebnis wurde am Freitag, 10. Februar 2012, in einer zweiten Projektteamsitzung von Akteuren aus dem Granitdorf und der Projekt-Partnergemeinde Piechowice begutachtet und diskutiert.

Nunmehr geht die Broschüre in die Übersetzung und gestalterische Überarbeitung, um pünktlich zum 20. April zur Ausstellung und zum Workshop „Glas“ in Demitz-Thumitz das grenzüberschreitende Vorhaben der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Im Gegenzug erarbeitet Piechowice Lebenläufe aus der Glasmachertradition des Ortes, welche ebenfalls zweisprachig aufgelegt werden sollen.

Einig sind sich die Vertreter beider Seiten, dass trotz unterschiedlicher Sprachen eine große Verbindung zwischen den beiden handwerklich-industriell ausgerichteten Orten besteht. Menschliche Herzlichkeit und intensive Gesprächen prägen die Treffen und lassen eine echte Partnerschaft entstehen.

 

Hilke Domsch

14.02.2012

Glas trifft Granit - Workshop in Piechowice

Die Verantwortlichen

In der Glashüttengemeinde Piechowice am Fuße des Riesengebirges waren im „Dom Kultury“ ungewohnte Geräusche zu vernehmen. Zwei Steinmetze der Firma Lausitzer Granit zeigten interessierten Besuchern und Workshop-Teilnehmern die Bearbeitung von Granit. Wer wollte, konnte auch selbst zu Eisen und Knüpfel, dem traditionellen Handwerkszeug des Steinbearbeiters, greifen. Die meisten gaben schnell wieder auf. Granit ist ein harter Stoff und lässt sich nicht leicht „in Form bringen“. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß am Probieren. Sie ließen sich von der Sprachbarriere nicht beirren und stellten viele Fragen, welche Thomas Gläser, Inhaber des Lausitzer Unternehmens, mit sichtlichem Vergnügen beantwortete.

Die „Lebende Werkstatt“ war eingebettet in einen Workshop im Rahmen des SNPL-Projektes „Wege zu Glas und Granit: Eine Erlebnisroute vom Riesengebirge ins Lausitzer Bergland“. Innerhalb dieses grenzüberschreitenden Projektes nähern sich die Gemeinden Piechowice und Demitz-Thumitz ihren gemeinsamen Ursprüngen. Die handwerklich-industrielle Herstellung von Glas und Werksteinen aus Granit prägten jeweils ihre Umgebung und die Menschen. Das heutige Lebensumfeld und Kulturlandschaft spiegeln diese Geschichte wider. Die Gegenwart bietet genügend Raum für Gemeinsamkeiten. Die Glanzzeiten von Glas und Granit aus der regionalen Herstellung sind vorbei. Geblieben sind die touristisch-kreativen Möglichkeiten, beide Stoffe für Besucher erlebbar zu gestalten, anzubieten und vielfältig zu interpretieren.
Die im Rahmen des Projektes geplanten Begegnungen, Ausstellungen, Workshops, gemeinsamen Design-Entwicklungen und nicht zuletzt die Bautätigkeiten zur Schaffung von thematischen Erlebnisräumen bilden dafür eine gute Ausgangsbasis.
Die Teilnehmer am Granit-Workshop in Piechowice zogen als Resümee, dass es vor allem der Austausch, die gemeinsame Ideenfindung und das gegenseitige Bestärken sind, welche wesentlich zu einem Erfolg des Gesamtprojektes beitragen. Der heutige Tag war dafür ein weiterer tragendender Baustein.
Weitere Informationen und Bilder vom Tag finden Sie  hier!
Hilke Domsch
25.01.2012

Workshop Sachsens Erlebnisdörfer
Workshop Sachsens Erlebnisdörfer

Auf ihrem Juni-Workshop im Granitdorf Demitz-Thumitz verständigten sich die Akteure der sächsischen Erlebnisdörfer auf erste konkrete Schritte zur Netzwerkbildung. Dabei wird die Vielfalt und Lebendigkeit des freiwilligen Zusammenschlusses durch die Beteiligten selbst bestimmt. Hausaufgaben stehen somit als erstes auf dem Programm.

Anhand eines Fragebogens sollen die einzelnen Dörfer ihr jeweiliges Erlebnis knapp wie ansprechend formulieren und als buchbares Angebot vorstellen. Die so ermittelten Erlebnisofferten quer durch Sachsen werden bei einem Touristiker gebündelt und sollen letztendlich in unterschiedliche Erlebnisrouten münden. Es gab zudem Überlegungen, neben thematischen Vernetzungen von Orten auch regionale Verbindungen zwischen den Erlebnisdörfern beispielsweise in Ost- und Westsachsen zu schaffen.

Als weitere Schritte wurde ein gemeinsamer Veranstaltungskalender aller beteiligten Partner vereinbart, der erst einmal nur virtuell vorliegen wird, aber für 2012 bereits als Druckerzeugnis zur Verfügung stehen soll. Außerdem soll es im Frühling 2012 ein Aktionsmonat aller Erlebnisdörfer geben. Innerhalb eines Vier-Wochen-Rahmens können Interessierte in den Dörfern auf Entdeckungsreise gehen und die unterschiedlichen Angebote durchprobieren. Ganz nebenbei lernt der Gast Land und Leute kennen – denn Erlebnisse „hautnah“ sind garantiert!

Um die Qualität der Angebote, den Service und die stetige Ausformung des Netzwerkes fortzuschreiben, wird eine Förderung aus dem ESF-Fonds angestrebt. Diese würde Weiterbildungen vor Ort, Exkursionen und Workshop zu Grundlagenthemen Landtourismus ermöglichen. Zudem sichert sie neben sogenannten Patenschaften den Fortbestand der Internetplattform „Erlebnisdörfer“. Deren Betreibung erfolgt für die angemeldeten Nutzer kostenfrei, wobei der Begriff „Erlebnisdörfer“ inzwischen als Marke geschützt wurde.

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie unterstützt den Zusammenschluss der Erlebnisdörfer, wobei die Initiative der TMGS für „Urlaub auf dem Land“ als eigentliche „Zielmarke“ für die Dörfer formuliert wird. Um aber bereits auf dem Weg dahin im Fokus der Öffentlichkeit und vor allem der Neugierigen und Reisewilligen zu bleiben, werden die Erlebnisdörfer Sachsens eigene und gemeinsame Aktionen starten.

Die nötigen Qualitätskriterien für die Aufnahme ins Netzwerk werden übrigens ebenfalls in den nächsten Wochen formuliert und für die Anwärter und schon aktiven Dörfer verbindlich gestellt. Denn Erlebnis ist nicht gleich Erlebnis – und es soll auf jeden Fall ein Mehr-Wert generiert werden: für die Gäste, für die Akteure und für die Einwohner des betreffenden Dorfes selbst. Denn schließlich wird mit der Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“ auch eine verstärkte Identifikation mit dem ländlichen Raum, mit Kulturlandschaft und Lebens-Art erreicht.

In diesem Sinne ist der Stein ins Rollen gekommen!

Sächsische Dörfer werden zum Erlebnis

Dass Sachsens Dörfer mehr zu bieten haben als reizvolle Landschaft und Bauernhöfe, zeigt eine neue Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“. Seit 2009 besinnen sich Gemeinden und ihre Akteure auf Besonderheiten, Eigenarten und spezielle Themen, die den jeweiligen Ort touristisch charakterisieren sollen. Der Entwicklungsstand in den 21 Dörfern, die derzeit in der Initiative zusammengefasst sind, ist dabei recht unterschiedlich: Von der touristisch hoch entwickelten Urlauberofferte bis zum ersten Erlebnisangebot ist alles dabei. Hier eine breite – auch für den potenziellen Gast wahrnehmbare – Basis und Verbindung zwischen den sächsischen Akteuren herzustellen, ist Anliegen des Interessenverbundes Erlebnisdörfer. Auf seinem Workshop am Montag, 6. Juni 2011, im Granitdorf Demitz-Thumitz werden das zukünftige Marketing der Erlebnisdörfer, gemeinsame Angebote, Hinweise zu Fördermöglichkeiten, Beratung und Ideenfindung ebenso diskutiert und beraten wie konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für die jeweiligen „Macher vor Ort“. Interessenten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.erlebnisdoerfer.de

Wissen wie’s geht für touristisch Interessierte

Am letzten Samstag startete in Demitz-Thumitz ein sachsenweit einmaliges Weiterbildungsprojekt für touristisch Interessierte. In einer griffigen Kombination aus Theorie, praktischem Erleben und Selbst-Aktiv-Werden erlernen die Teilnehmer das Grund-ABC des Landtourismus, speziell bezogen auf die Region Oberlausitz.

Eine erste Exkursion führte die etwa 20 Teilnehmer ins Lausitzer Seenland sowie ins Glasbläserdorf Glashütte. Auf einem Abstecher nach Welzow gab ein Vertreter des Bergbautourismusvereins interessante Einblicke in die Anfänge und gegenwärtigen Projekte des Vereins. Insgesamt nahm jeder der Reisenden wichtige Impulse für die eigene Arbeit und Interessenslage mit nach Hause.

Im Januar setzt das Kursprogramm mit Themen wie Besonderheiten der Region, Grundlagen von Angebotsentwicklung und Kalkulation, Befähigung zu Rhetorik und Kommunikation sowie dem Umgang mit Gästen ein. Weitere Exkursionen führen unter anderem nach Hannover, Rochlitz und Berlin.

Ein Einstieg in das Seminar ist kurzfristig noch möglich. Am Dienstag, 30.11.2010, laden die Veranstalter (Ländliche Erwachsenbildung Sachsens, Lausitz Tourismus GmbH – Land und Leute, Projektmanagement Demitz-Thumitz) um 17:00 Uhr in das Gästehaus neben der Steinmetzschule zu einer zweiten Informationsveranstaltung ein.

Der ESF-geförderte Lehrgang findet in der Regel an zwei bis drei Samstagen im Monat statt und endet mit einem Zertifikat. Zudem besteht die Möglichkeit, den IHK-Abschluss zum „Geprüften Gästeführer“ zu erreichen.

Kontakt:

Tourismus-Kontaktbüro Demitz-Thumitz

Herr Rast 03594-775913 oder 0174-6933067

Bundesweiter Aktionstag "Steine in der Stadt" kommt ins Dorf

Das deutschlandweite Netzwerk "Steine in der Stadt" konzentrierte sich bisher auf verbauten Stein im urbanen Raum.
Mit der Projektinitiative Granitdorf Demitz-Thumitz rückt nun der Stein am ursprünglichen Abbauort in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Innerhalb des Aktionstages am 23. Oktober 2010 bietet Inhaber Thomas Gläser von Lausitzer Granit eine ganz besondere, etwa zweistündige Führung durch seinen Steinbruch an. Unter dem Motto "Feldspat, Quarz und Glimmer - die drei vergess ich nimmer!" stehen 170 Jahre Granitabbau und -verarbeitung im Mittelpunkt.

Die Führung beginnt um 10 Uhr am Infoplatz Demitz-Thumitz, Hauptstraße, und kostet inkl. eines Steinmetzfrühstücks im Steinbruch 3,50 EUR pro Teilnehmer.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@lausitzergranit.de.

Deutschlandweite Presseresonanz!

Die Entwicklungen im Granitdorf finden inzwischen auch deutschlandweit Beachtung.

In seiner Ausgabe Ende Mai druckte das "Neue Deutschland" einen fast einseitigen Bericht über die Vorhaben in Demitz-Thumitz ab.

Lesen Sie hier mehr:

Der Stein kommt ins Rollen - und ein Dorf in Bewegung!

Seit etwa einem Jahr ist sich Demitz-Thumitz seiner Schätze bewusst geworden: Granit allerorten, jede Menge Tradition, Erinnerung, gelebtes Handwerk, verträumte Steinbrüche und aktiver Abbau. All dieses wird Stück für Stück in verschiedene Aktivangebote und Mitmach-Stationen überführt. Eine erste Etappe entsteht bis 2011 mit der "Granitroute".

Ein ganzes Dorf macht sich auf den Weg , den "Stein ins Rollen" und sich selbst als Erlebnis-Themendorf ins Gespräch zu bringen. Neben viel Stein ist auch viel Papier bewegt worden. Ideen wurden entwickelt, geprüft, verworfen - und inzwischen schon umgesetzt.

Manches ist erst auf den zweiten Blick sichtbar. Aber der lohnt sich! Denn Demitz-Thumitz ist steinreich!

Lassen Sie sich überraschen bei einer geführten Wanderung durch den Ort oder hinauf auf den Klosterberg zu früheren Granitabbaustellen. Oder verkosten Sie typische Steinbrechergerichte zu einem zünftigen Steinmetzbräu. Es lohnt sich, zum Offenen Granitdorftag einen Blick hinter die Werkstore der Basalt AG oder über die Schulter des Steinmetzen zu werfen.

Hilke Domsch
Projektmanagerin Granitdorf
Geokompetenzzentrum Freiberg e.V.